Technisches Konzept
Energieeffizienz - Das Grundprinzip
Sehr guter Wärmeschutz, innovative Fenstertechnik, Luftdichtheit, eine hocheffiziente Lüftung, Haustechnik mit niedrigen Aufwandszahlen und stromsparende Geräte sind wichtige Bausteine der Energieeffizienz. Die effiziente Technik in einem Haus verringert nicht nur den Energieverbrauch deutlich, zudem steigt auch die Behaglichkeit und der Schutz der Bausubstanz wird verbessert.
Die weitaus bessere Wärmedämmung des nach PHPP geplanten und unabhängig zertifizierten Passivhauses reduziert den Wärmeverlust und führt deshalb zu höheren Temperaturen im Winter und niedrigeren im Sommer. Das Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) ist ein eigens für Passivhäuser entwickeltes Rechenverfahren mit dem die haustechnische Auslegung dimensioniert wird und die Nachweise für die Passivhausförderung nach KFW erstellt werden.
Die Idee zum Bau eines Hauses mit höchster Energieeffizienz, hoher Behaglichkeit und guter Raumqualität und Wirtschaftlichkeit stammt von Prof. Dr. W. Feist.
Komfortlüftung - komfortabel und energiesparend

Das Passivhaus besitzt eine Lüftungsanlage mit einer hocheffizienten Wärmerückgewinnung. Die Abluft wird aus Bad, Küche und Räumen mit Geruchsbelastung abgesaugt. Die Wärme dieser Abluft wird genutzt, um die Frischluft zu erwärmen, die den Wohn- und Schlafräumen zugeführt wird.
Die Luft darf die Wände nirgends ungewollt durchströmen. Für dauerhaft gute Luft würden Ritzen und Undichtigkeiten im Mauerwerk nicht ausreichen. Das wäre durch die Unregelmäßigkeit unbehaglich und würde zu Bauschäden durch Tauwasserausfall führen. Weitere Nachteile sind schlechter Schallschutz und hohe Wärmeverluste.
Um diese Nachteile zu vermeiden sollten Gebäude luftdicht gebaut werden und die ausreichende und dauerhafte Frischluftversorgung durch die Lüftungsanlage sichergestellt werden. Die Luftdichtheit wird bei jedem Passivhaus durch eine Gebäudedichtheitsprüfung festgestellt und die Einhaltung der strengen Qualitätsanforderungen sichergestellt.
Ihre konkreten Vorteile
- Frische Luft zu jeder Tageszeit
- Luft aus Räumen mit Geruchs- und Feuchtigkeitsbildung vermischt sich nicht mit der Luft von Schlaf- und Wohnräumen
- Eine angenehm temperierte Zuluft
- Keine Zugluft durch gleichmäßige geringfügige Luftzufuhr
- Energieeinsparung zwischen 75 bis 90 %
Keine Wärmebrücken

Das Vermeiden von Wärmebrücken ist eine der wirtschaftlichsten Einsparungsmaßnahmen. An Kanten, Ecken, Anschlüssen und Durchdringungen ist der Wärmeverlust in der Regel erhöht. Das Beachten einiger Regeln hilft, solche Wärmebrücken zu verringern.
Ein Passivhaus besitzt eine wärmebrückenfreie Konstruktion. Die luftdichte Gebäudehülle reduziert die Anfälligkeit für Bauschäden. Voraussetzung ist eine sorgfältige Bauplanung und -ausführung durch unsere Spezialisten.
Passivhausfenster - Dreifache Sicherheit

Die Fenster sind elementare Bauteile des Passivhauses. Sie müssen strengste Wärmeschutzanforderungen erfüllen, um die thermische Behaglichkeit sicherzustellen. Auch ohne Heizkörper unter den Fenstern darf die mittlere Temperatur an den Innenseiten des Fensters nicht unter 17° C fallen. Nur so wird auch in der Nähe der Fenster eine optimale Behaglichkeit gewährleistet.
Eine wichtige Rolle fällt hierbei dem Rahmen zu, da sein Anteil bei typischen Fenstermaßen zwischen 30 - 40 % liegt.
Keine Einbauwärmebrücken am Fenster
Durch unsachgemäßen Einbau eines Fensters können Wärmebrücken entstehen. In einem Passivhaus erfolgt der Fenstereinbau professionell in der Dämmschichtebene der Außenbauteile. Weiterhin wird der Rahmen überdämmt, um Anschlussverluste zu vermeiden und die inneren Oberflächentemperaturen anzuheben.
Nutzen Sie die Kraft der Sonne
Die Sonnenstrahlung gelangt durch die Fenster in das Passivhaus. Dort wird diese Energie als passiver Wärmegewinn wirksam. Dies senkt nicht nur die Energiekosten, sondern führt außerdem zu einer attraktiven und gesunden Wohnsituation.
Weitere Informationen
Im Bereich "Das Donhauser Energiesparkonzept" erhalten Sie zu diesem Thema weitere Informationen